Sportschießen/SV Petersberg

Tom Barbe und Lea Ruppel schaffen die Quali für die Luftgewehr-EM nicht

Tom Barbe (links) und Lea Ruppel
Fotos: privat

23.01.2023 / FULDA - Die beiden Luftgewehr-Bundesligaschützen des SV Petersberg haben es an diesem Wochenende nicht geschafft. Weder die Herbsteinerin Lea Ruppel bei den Juniorinnen noch der für seinen Heimatverein Lichtenfels-Goddelsheim startende Tom Barbe bei den Männern konnten sich in der allerletzten Ausscheidungsrunde für die Luftgewehr-EM in der Hauptstadt Estlands qualifizieren. 

Lea und Tom hatten vor Weihnachten bei der ersten EM-Qualifikation in München ihre Leistungsstärke bewiesen und sich nach starken Leistungen in der Bundesliga für Petersberg für die finale Runde in Wiesbaden qualifiziert. Hier erfolgten am Samstag und Sonntag insgesamt drei weitere Wertungsserien à 60 Schuss für die Juniorinnen, sechs Junioren, neun Frauen und sechs Männer, die sich um jeweils drei Startplätze in der DSB-Nationalmannschaft bewarben. Die European Shooting Championships mit dem Lufgewehr wer den vom 5. bis 15. März in Tallinn ausgetragen. Lea landete in der Schlussabrechnung der Qualifikation am Sonntag auf Platz sechs, Tom auf Rang fünf.

Noch genügend Chancen, ihre Zugehörigkeit zur Spitze zu zeigen

Lea Ruppel war schon mit dem gestrigen Samstag nicht zufrieden. "Ich habe dann noch das eine oder andere variiert, aber es wollte im Ziel einfach nicht passen. Heute lief es dann in den ersten vierzig Schuss ganz gut, aber die letzten waren dann wieder schlecht. Schwamm drüber - ich bin nicht mit der sicheren Erwartung gestartet, dass es klappen muss", zeigt sie sich gegenüber OSTHESSEN|NEWS nicht allzu enttäuscht. Als Noch-Juniorin wird sie in den kommenden Jahren auch in der Damen-Klasse noch genügend Chancen haben, ihre Zugehörigkeit zur internationalen Leistungsspitze unter Beweis zu stellen. (gox) +++