Brandursache steht fest

Nach Dachstuhlbrand in Rudingshain: Fachwerkhaus ist unbewohnbar

Das Haus stand beim Eintreffen der Rettungskräfte in Vollbrand. Nun ist es unbewohnbar.
Fotos: Henrik Schmitt

24.11.2022 / SCHOTTEN - Schlimme Nachrichten aus dem Vogelsbergkreis: Dort kam es am Mittwochmorgen im Schottener Stadtteil Rudingshain zu einem Dachstuhlbrand. Einen Tag nach dem schwerwiegenden Feuer heißt es vonseiten der Pressestelle der Polizei: "Das Haus ist unbewohnbar."

Die Einsatzkräfte wurden am Mittwochmorgen gegen 8:04 Uhr in die Schulstraße alarmiert. Schon beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fachwerkhaus in Vollbrand. Insgesamt 80 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Eine Solaranlage auf dem Dach des Hauses erschwerte die Arbeiten der Rettungskräfte. 



Doch damit nicht genug: Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren schwer gefordert - denn schon am Mittwoch bestand die Gefahr eines Teilabsturzes des Daches. So musste schon gestern mit den Abrissarbeiten begonnen werden - "das Dach muss jetzt abgedeckt und einige Wände eingerissen werden", berichtete unser Reporter vor Ort. Aufgrund der immens hohen Hitze krachten am Mittwoch immer wieder morsche Holzbalken herunter. 



Glücklicherweise wurde bei dem schweren Brand keiner der Bewohner verletzt. Allerdings können diese nicht mehr in ihr Haus zurückkehren - denn dieses ist nun unbewohnbar. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass ein Kaminbrand das Feuer auslöste. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 200.000 Euro. Während der Löscharbeiten musste eine Umleitung über Schotten und Götzen eingerichtet werden. (ld) +++