Wie Polizei, DRK & Co. zusammenarbeiten

Bei Heimspielen der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ist die Lage immer im Fokus

Ein größerer Polizei-Einsatz beispielsweise war beim Flutlichtspiel gegen den SV Eintracht-Trier 05 am Dienstag, den 13. September.
Fotos: Hendrik Urbin

24.09.2022 / FULDA - Vor jedem Heimspiel haben die Organisatoren des Fußball-Regionalligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz alle Hände voll zu tun. Denn wenn mehr als 2.000 Fans und Gäste ins Stadion in der Johannisau kommen, muss alles perfekt und bis ins letzte Detail vorbereitet sein. Parkplätze, Ordner, Getränke- und Bratwurstbuden, Zutrittskontrollen, Ticketverkauf, Bewirtung im Club-Haus und vieles mehr. Aber nicht nur der Verein hat die Zügel in der Hand, auch Polizei und Rettungsdienst sind immer vor Ort und passen ihre Konzepte für jede Fußballlage individuell an. Ein größerer Einsatz beispielsweise war beim Flutlichtspiel gegen den SV Eintracht-Trier 05 am Dienstag, 13. September. Damals fiel die Bilanz positiv aus.

"Die Beamten trafen unter anderem angepasste Verkehrsmaßnahmen und gewährleisteten durch ihre Präsenz einen störungsfreien Spielverlauf. Das taktische Konzept ging auf", bilanzierte Polizeirat Peter Heil, Einsatzleiter und Leiter der Polizeistation Fulda, seinerzeit im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. "Beide Fanlager konnten voneinander getrennt werden und verhielten sich unauffällig. Aus polizeilicher Sicht kam es zu keinen Zwischenfällen. Alle 2.100 Zuschauer verbrachten zusammen einen interessanten Fußballabend."

"Alle haben Hand in Hand gearbeitet"


Und auch Christian Erwin, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Fulda und Einsatzleiter an diesem Fußballabend, sagte zu O|N: "Wir hatten zwei Notfälle, die zunächst ambulant und später auch im Krankenhaus weiterbehandelt werden mussten. Hinzu kamen eine Handvoll Hilfeleistungen. Allerdings handelte es sich bei allen Fällen um Standard-Einsätze, wie sie im Alltag immer vorkommen können. Insgesamt verlief der Fußballabend ohne nennenswerte Zwischenfälle, die Zusammenarbeit mit der Polizei, der städtischen Ordnungsbehörde und dem Verein war hervorragend: Alle haben Hand in Hand gearbeitet."

Wie viele Kräfte jeweils im Einsatz waren, dazu äußerten sich Heil und Erwin nicht: "aus taktischen Gründen". Der private Sicherheitsdienst RHP Support war ebenfalls mit starker Mannschaft präsent. Und auch Verantwortlicher Roman Höfel gab nur Lob von sich: "Der Plan ging auf. Es gab keine besonderen Ausfälle."

So soll das Fazit, wenn es nach den Verantwortlichen geht, am Ende immer ausfallen. Und schon heute ist alles geplant für das nächste Heimspiel am Samstag, 24. September, um 14 Uhr gegen Wormatia Worms. Erwartet wird ein volles Stadion und klar ist auch: die Kräfte von Polizei, Rotem Kreuz und Sicherheitsdienst sind darauf vorbereitet. (Christian P. Stadtfeld) +++