Rettungsringe an städtischen Gewässern

Damit im Notfall schnelle Hilfe gewährleistet werden kann

In diesen Boxen wie hier am Nordschulteich befinden sich Rettungsringe, falls ein Mensch ins Wasser fällt
Fotos: Christopher Göbel

06.08.2022 / BAD HERSFELD - Seit kurzer Zeit wurden an städtischen Gewässern wie dem Nordschulteich Boxen mit Rettungsringen und Informationen zur Rettung Ertrinkender aufgestellt. Warum das passiert ist, erläutert Meik Ebert, Pressesprecher der Stadt Bad Hersfeld, auf Anfrage von O|N.

Insgesamt sollen zehn solcher Rettungsringe im Stadtgebiet aufgestellt werden. "Der Großteil steht schon, restlicher Aufbau läuft derzeit", so Ebert. Drei Boxen sind an den Nordschulteichen zu finden, zwei am Betonbecken im Kurpark im hinteren Teil des Hotels "Thermalis", einer am Fuldawehr und drei rund um den Fuldasee.

Hintergrund


"Hintergrund ist in der Tat eine ziemlich umfangreiche Analyse unserer Gewässer (öffentlich oder nicht-öffentlich zugängliche), kurz bevor 2020 ein Bürgermeister wegen eines tödlichen Unfalls mit drei Kindern verurteilt wurde", so Ebert." Im Jahr 2016 waren drei Kinder in einem Teich in Seigertshausen (Schwalm-Eder-Kreis) ertrunken.

Die oben genannten Gewässer liegen alle in Naherholungsgebieten und sind frei zugänglich, sollen auch nicht eingezäunt werden. Die Rettungsboxen sind naturgemäß frei zugänglich und im Notfall einfach zu handhaben - hoffen wir, dass sie nicht dem Vandalismus oder Diebstahl anheimfallen", hofft der Stadtsprecher. Bisher habe es noch keine Badeunfälle in der Kreisstadt gegeben. (cdg) +++

Auf den Boxen steht beschrieben, was im Falle eines Falles zu tun ist