Nach langen Wartungsarbeiten

Abkühlung bei heißen Temperaturen - Fontänen am Uniplatz sprudeln wieder

Die Fontänen am Uniplatz sorgen ab sofort endlich wieder für Abkühlung
Archivfoto: O|N/Finn Rasner

05.08.2022 / FULDA - Was lange währt, wird endlich gut: Viele Wochen standen die beliebten Wasserfontänen auf dem Fuldaer Uniplatz still. Wer sich bei sommerlichen Höchsttemperaturen abkühlen wollte, hatte leider Pech. Die Wartungs- und Unterhaltungskosten erwiesen sich als unverhältnismäßig hoch. Nun wurde der Brunnen so umgerüstet, dass die Anlage künftig weniger störanfällig ist. Seit Dienstag sprudeln die Fontänen, die sich vor allem bei den Kindern großer Beliebtheit erfreuen, endlich wieder. Bei diesen Temperaturen eine willkommene Abkühlung.  

"Der Brunnen am Uniplatz läuft seit heute wieder. Allerdings wurde die Technik so weit reduziert, dass aktuell keine 'Wasserspiele' mehr stattfinden, sondern die Fontänen auf gleicher Höhe durchlaufen. Die seinerzeit zur Einweihung des Uniplatzes eingebaute Technik hat sich als so sensibel und störanfällig erwiesen, dass Wartungs- und Unterhaltungskosten unverhältnismäßig hoch waren", erklärt Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Die störanfällige Technik wurde im Rahmen der Reparaturarbeiten also durch ein robusteres System ersetzt - die Fontänen können wieder sprudeln. 

Das Wasser für das Fontänenfeld stammt dabei aus einem sogenannten Stapelbehälter, welcher sich unterhalb der Anlage befindet. "Das Wasser bleibt so ständig im Umlauf und es kommt zu keiner unnötigen Wasserverschwendung. Das ist gerade in diesen Zeiten ein sehr wichtiger Faktor", betont Heller. Die Fontänenanlage, die sich vor dem kleinen Baumhain im oberen Bereich des Platzes befindet, war 2012 im Rahmen der Erneuerung des Uniplatzes installiert worden. Rund zwei Monate standen die Fontänen still. "Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen können sich Jung und Alt dank der Umrüstung jetzt auch endlich wieder abkühlen", so Heller abschließend. (Lea Hohmann) +++

Mehrere Wochen stand die Brunnenanlage still
Foto: Mathias Schmidt