Kooperationsvertrag unterzeichnet

Forschungsinstitut Point Alpha wird An-Institut der Hochschule Fulda

(v.l.n.r.) Philipp Metzler (Point Alpha Akademie), Prof. Dr. Karim Khakzar (Präsident der Hochschule Fulda) und Bürgermeisterin Manuela Henkel unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen Institut und Hochschule
Foto: Point Alpha

22.06.2022 / GEISA/FULDA - In 2021 hatten die Point Alpha Stiftung, die Hochschule Fulda, die Stadt Geisa und Wissenschaftler der Universität Erfurt das Forschungsinstitut Point Alpha e.V. gegründet. Vor einigen Tagen unterschrieben der Fuldaer Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar, Philipp Metzler von der Point Alpha Stiftung und Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel den Kooperationsvertrag zwischen Institut und Hochschule.

Die Hochschule Fulda und das Forschungsinstitut wollen insbesondere zu den Forschungsschwerpunkten "Kalter Krieg in Geschichte und Gegenwart", "Border Studies" und "Demokratie in der Globalen Ordnung" mit dem Ziel zusammenarbeiten, ihre Forschungsaktivitäten ausgehend vom Geschichts- und Erinnerungsort Point Alpha aufeinander abzustimmen und die Forschungseinrichtungen beider Vertragsparteien optimal zu nutzen. Dabei soll eine enge Verbindung von Forschung und Lehre geschaffen werden. "Per Vertrag wurde das neu gegründete Forschungsinstitut mit Sitz in Geisa als selbständige wissenschaftliche Einrichtung und damit als An-Institut an der Hochschule Fulda anerkannt. Es darf sich nun "Forschungsinstitut Point Alpha e. V. - Institut an der Hochschule Fulda - University of Applied Sciences" nennen. So kann die Hochschule ab sofort unter anderem Mitarbeitenden des neuen An-Instituts die Möglichkeit eröffnen, Lehraufgaben in Fulda zu übernehmen.

Mitglieder der Hochschule können im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeiten vorübergehend auch Tätigkeiten im An-Institut in Geisa übertragen werden. Ziel des Instituts ist es, ausgehend vom Geschichts- und Erinnerungsort Point Alpha aus einer Aufarbeitung historischer Prozesse Erkenntnisse für die Gegenwart und Zukunft zu generieren und geschichts-, sozial-, politik- und kulturwissenschaftliche Perspektiven im inter- und transdisziplinären Dialog zu verknüpfen und daraus innovative Ansätze zu entwickeln. Mit innovativen Formaten soll künftig in Geisa internationale Forschung in einem "Think Tank" zusammengeführt und dabei Nachwuchswissenschaftler und Praxisakteure aus Politik und Gesellschaft miteingebunden werden. IN diesem Jahr planen die Akteure noch ein weiteres "Geisa-Gespräch" zum aktuellen Ukraine-Konflikt. Ebenso soll es im Herbst ein Symposium und weitere Emerging scholars workshops geben. Geplant ist auch Stipendien für Doktoranden vor Ort zu vergeben. (pm) +++