Stecker rein – Licht an: DRK macht Licht an

"DRK geht mit der Zeit": Ausbildungsevent des DRK Homberg/Ohm und Mücke

Langandauernde Stromausfälle, sogenannte Blackouts, wurden auf der Ausbildungsveranstaltung simuliert.
Fotos: DRK Mücke

14.05.2022 / MÜCKE - Stecker rein – Licht an, so einfach sollte es sein, wenn man eine Lampe zum Leuchten bringen will. Doch was macht man, wenn das nicht geht, weil kein Strom da ist? Die war Thema einer Ausbildungsveranstaltung des DRK Homberg/ Ohm und Mücke in der zweiten Maiwoche.

Getroffen hatte man sich am DRK Heim in Merlau von hieraus ging es dann ins Übungsgebiet. Hier ging dann Ulf Immo Bovensmann, der stellvertretende Bereitschaftsleiter des DRK OV Mücke auf mögliche Lagen ein, bei denen eine sogenannte Notstromversorgung betrieben werden muss. Zum einen ging es hier um Im Praxisteil wurden zunächst die einzelnen Stromerzeuger vorgestellt. Bei solchen Lagen geht man von einemIm Praxisteil wurden zunächst die einzelnen Stromerzeuger vorgestellt aus, hier kommen Spezialeinheiten des Roten Kreuz und andere Hilfsdienste mit extra großen Stromerzeugern zum Einsatz.

Im Rahmen der Ausbildung widmete man sich der Notstromversorgung in Einsatzgebieten wie Verkehrsunfällen, Bränden oder Behandlungsplätzen. "Wir müssen bei dem Umgang mit Strom immer der Sicherheit die Vorfahrt lassen", so Ulf Immo Bovensmann in seinen Ausführungen, "sei der beim Aufbau der Einrichtungen oder beim Betrieb der Stromerzeuger."

Im Praxisteil wurden zunächst die einzelnen Stromerzeuger vorgestellt, bevor diese dann in Betrieb genommen wurden. Jan Decher vom DRK Homberg ging hier auf die Einrichtung des DRK Homberg ein. "Wir haben für unseren Gerätewagen Logistik ein extra Modul für Stromversorgung, um hier schnell handlungsfähig sein zu können." Auf dem Transporter ist alles rund um die Stromversorgung verladen, vom eigentlichen Stromerzeuger hin bis zum Absperrband für den Arbeitsbereich.

Die Gerätschaften des DRK Mücke wurden von Sven Kaufmann vorgestellt. So zeigte er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Ausbildungsabends die Durchführung der Schutzleiterprüfung, bevor er dann auf den Aufbau der großen Stative einging.

Dass man beim DRK mit der Zeit geht, konnte man bei einigen Leuchtmitteln sehen, so waren diese mit LED ausgestattet. Die bietet mehrere Vorteile. Zum einen ist der Stromverbrauch geringer, zum andern sind die LED-Strahler deutlich heller und müssen nicht abkühlen.

Zum Ende der Ausbildungseinheit ging Ulf Immo Bovensmann noch auf die Vorhaltung der Akkueinrichtungen ein, diese bieten neben dem schnellen Aufbau die Möglichkeit, auch ohne lange Vorbereitung in Betrieb genommen zu werden, um nachfolgend eine lange Notstromversorgung an den Einsatzstellen aufzubauen. (pm) +++