Hessenpokal gegen Stadtallendorf

SV Steinbach: Mammutaufgabe auf Hünfelds Kunstrasen

In dieser Saison zog der SV Steinbach gegen Stadtallendorf bereits zweimal den Kürzeren
Archivfoto: ON/Bernd Vogt

23.11.2021 / BURGHAUN - Mammutaufgabe für den SV Steinbach im Hessenpokal. Am Dienstag (19 Uhr) trifft der Tabellenletzte der Hessenliga im Achtelfinale auf das Spitzenteam aus Stadtallendorf. Die haben am Samstag beim 4:0-Sieg gegen die SG Barockstadt ihre Muskeln spielen lassen und gezeigt, welch ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Hinzu kommt, dass der SVS nicht im heimischen Mühlengrund spielen kann.
 
Denn die Plätze in Steinbach sind schlicht nicht bespielbar, das gilt sogar für den B-Platz. So muss die Mannschaft von Trainer Petr Paliatka auf den Hünfelder Kunstrasen ausweichen. Es dürfte ein weiterer Nachteil für den auf dem Papier krassen Außenseiter sein.
 
Ganz anders ist die Lage beim Gegner aus Stadtallendorf. Die Mannschaft von Trainer Dragan Sicaja ist mit den Gegebenheiten eines Kunstrasens deutlich besser vertraut als der SVS. Erst am Samstag schlug man auf dem heimischen Platz die SG Barockstadt mit 4:0. Und wie gut der Regionalliga-Absteiger sein kann, hat die Elf von Petr Paliatka in dieser Saison schon zweimal am eigenen Leib zu spüren bekommen.
 
Sowohl bei der 1:4 Heimniederlage als auch beim 0:2 in Stadtallendorf war der SVS komplett chancenlos. Paliatka hofft daher auf die berühmten eigenen Gesetzte des Pokalwettbewerbs: "Im Pokal ist immer alles möglich", sagt er.
 
Dafür muss aus Steinbacher-Sicht jedoch alles zusammenpassen. Zumal mit Max Stadler und Luca Uth zwei wichtige Säulen auszufallen drohen. Die Vorzeichen auf eine Überraschung stehen also denkbar schlecht. Ein Weiterkommen wäre eine dicke Überraschung. Aber auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden. (fh)+++