23:29 Niederlage in Langgöns

Dritte Pleite in Folge. Großenlüder chancenlos gegen den Spitzenreiter

Die HSG Großenlüder/Hainzell hat die nächste Niederlage kassiert
Archivfoto: Jonas Wenzel - yowegraphy

15.11.2021 / LANGGÖNS - Die HSG Großenlüder/Hainzell hat auch ihr drittes Spiel in der Handball-Oberliga verloren. Nach zwei knappen Niederlagen zum Start setzte es jetzt erstmals eine deutliche Pleite. Gegen die HSG Kleenheim/Langgöns verlor der Aufsteiger mit 29:23.
 
Knappe 20 Minuten konnte der Aufsteiger das Duell offen gestalten, dann setzten sich die Gastgeber beim Stand von 10:7 erstmals auf drei Tore ab. Und diesen Vorsprung baute Kleenheim/Langgöns in der Folge peu a peu bis auf 15:11 zur Halbzeit aus. Dafür waren vor allem Fabian Höpfner und David Straßheim verantwortlich, die am Ende des Spiels jeweils acht Tore auf dem Konto hatten und von Großenlüders Abwehr nie in den Griff zu kriegen waren.
 
Schon im Vorfeld des Spiels hatte Großenlüders Trainer Matthias Deppe gewarnt, dass jetzt die richtigen Brocken auf seine Mannschaft zukommen würden. Und damit sollte er recht behalten. Der Gastgeber hatte vor einer Woche gegen Mitfavorit MT Melsungen II schon gezeigt, was er kann. Zwar verlor man die Partie denkbar knapp mit einem Tor Unterschied, doch die Leistung machte deutlich, dass Kleenheim/Lamggöns noch ein Stück stärker einzuschätzen ist als Großenlüders erste Gegner Petterweil und Vellmar.
 
Während die HSG die ersten beiden Spiele mit etwas mehr Glück und Cleverness sogar hätte gewinnen können, war man davon gegen Kleenheim/Langgöns meilenweit entfernt. Dafür hätte nach der Pause eine Aufholjagd folgen müssen, doch stattdessen bauten die Gastgeber mit zwei schnellen Toren die Führung auf sechs Tore aus.
 
Dieser Rückstand war für die Gäste nicht mehr aufzuholen. Kleenheim/Langgöns spielte die Partie im Stile einer erfahrenen Oberliga-Mannschaft runter und ließ Großenlüder nie näher als auf vier Tore herankommen. Die Aufgabe nächste Woche dürfte auch nicht einfacher werden. Dann reist der Aufsteiger nach Melsungen. Es droht ein kompletter Fehlstart. (fh)

Die Statistik zum Spiel: 

HSG Großenlüder/Hainzell: Sippel (1), Deppe (3), L. Münker (2), Goßmann (4), B. Dimmerling (1), Koch,  S. Münker, Decher, Malolepszy (7), Herber, L. Dimmerling (4), J. Münker, H. Dimmerling, Ch. Dimmerling, Stäche +++