Gast-Kolumne von Alexander Komianos

Deutschland marschiert - Links, zwo, drei, vier, auf den Abgrund zu!

Alexander Komianos meint: Eine Rot-Rot-Grüne Koalition wäre ein Desaster.
Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

20.09.2021 / REGION - Die deutschen Wähler marschieren zielgerichtet einem linken Bündnis entgegen. So sagen es die Demoskopen und die veröffentlichte Meinung voraus. Und damit einem politischen, wirtschaftlichen und moralischen Desaster, sagen die anderen!

Eigentlich kommt das Kommando "Links, zwo, drei, vier" vom Militär! Man steht in Marschformation und es folgt das Kommando "Marsch" Es wird sich immer an den Soldaten in der ersten Rotte ganz links orientiert. Tritt er mit dem linken Fuß auf, folgt vom Führenden das Kommando Links, zwo, drei, vier. Weil der linke Fuß den Anfang macht und andere weiteren Aktionen blind und nicht hinterfragt folgen. Etwas ähnliches ist derzeit im Wahlkampf zu beobachten. Ein links-grüner "Gesinnungsterror" hat das Land erfasst und gefühlt alle, laufen diesem ungefragt hinterher. Die einen bewusst. Die anderen aus Angst ihre Meinung noch offen äußern zu dürfen.

Orchestriert von großen Teilen der Medien, die ihre politische Neutralität längst aufgegeben haben und dem staunenden Wähler zu suggerieren versuchen, dass eine Koalition zwischen den Nachfolgern der Mauerschützenpartei, den grünen Ökosozialisten und einer SPD, geführt von einem skandalumwitterten Olaf Scholz und dessen Entourage um Kühnert und Eskens, gar nicht so schlimm wäre.

Kein Wort mehr über deren Programme der Steuererhöhungen, der drohenden Verbotsorgien, der geplanten massiven Zuwanderung und den Mehrbelastungen aus dem massiven Anstieg von Energie- und Spritpreisen, die gerade Familien im unteren und mittleren Einkommenssegment schon heute zu spüren bekommen. Kein Wort darüber, dass die Linke den Ausstieg aus der NATO, die Abschaffung der Bundeswehr und des Verfassungsschutzes fordert. Die Grünen, die in wesentlichen Teilen radikaler als die Linken sind, feiern zusammen mit der SPD, dass mit der Auflage des Coronahilfsfonds von ca. 750 Mrd. Euro, der Einstieg in die europäische Vergemeinschaftung der Schulden gelungen sei.

Käme es zu dieser Koalition, würden wohl viele Menschen mit einem "politischen Kater" erwachen. Bereits heute ist klar, dass die Wirtschaft bereits Vorbereitungen für den Fall des Zustandekommens dieser Koalition trifft. Investitionen werden auf Eis gelegt. Die Zahl der Arbeitslosen wird sicher nicht sinken und die geplante Erhöhung der Staatsverschuldung, würde die bereits heute sehr hohe Inflationsrate von 4% weiter in die Höhe treiben. Und damit eine direkte Enteignung der kleinen Sparer nach sich ziehen.

Kurzum. Ein solche Koalition wäre ein Desaster. Moralisch. Politisch und wirtschaftlich. Ironischerweise träfe es gerade jene Menschen am härtesten, die sich von einem links-grünen Bündnis am meisten versprechen. So stehen wir vor einer Zeitenwende. Wenn es der Union nicht gelingt, die konservativen Stammwähler zu bewegen, nicht zuhause zu bleiben oder etwa die FDP zu wählen, dann wird es dazu kommen. Denn jede Proteststimme wäre eben eine für Rot Grün Rot. Das Beispiel Südthüringens im Wahlkreis 196 zeigt dies exemplarisch. Dort agiert diese Linksfront bereits offen. Die Grünen rufen ihre Wähler auf, den Kandidaten der SPD gegen Hans Georg Maaßen (CDU) zu wählen. Zusammen mit "Fridays for Future" und Campact, wird Druck gemacht auf den Kandidaten der Linken. Dieser, so deren Forderung, soll sich ebenso für den Kandidaten der "Linksfront" aussprechen. Es liegt also an jedem Einzelnen das linke Auge zu öffnen. Das bürgerliche Lager hat nur eine Chance, diesem undemokratischen Ansinnen entgegenzutreten. Es muss sich geschlossen zeigen.

Franz Josef Strauß warnte beinahe prophetisch 1986 "vor dem Einstieg in das bunte Narrenschiff Utopia". Sein Sohn Max Josef formulierte kürzlich: "Mein Vater hätte Hans Georg Maaßen geschätzt". Und meinte damit, dass es um Verlässlichkeit, Rückgrat und Kompetenz in der Politik gehen sollte. Ich meine, dass unser wunderbares Land es nicht verdient hat, als Versuchslabor für gesellschaftspolitische "Umverteilungsphantasien", missbraucht zu werden. Geführt von einem Kanzler Scholz, der seine Bürger als Versuchskaninchen bezeichnet und "Links, zwo, drei, vier", unseren Wohlstand bedroht. (Alexander Komianos, V. i. S. d. P.) +++

Alexander Komianos, Stellvertretender Vorsitzender des „Internationalen Freundeskreis der CSU“
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