Ein Fundament für den Alltag

Bischof Dr. Gerber segnet Räumlichkeiten des neuen Caritas-Wohnpflegeheims

Auf dem Gruppenfoto sind zu sehen (von links): Tagesförderstättenleiter Michael Glüber, Behindertenhilfe-Ressortleiter Markus Reiter, Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Bischof Dr. Michael Gerber, Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Monsignore Elmar Gurk, Generalvikar Prälat Christof Steinert, Altenhilfe-Ressortleiterin Kristin Klinzing und die Einrichtungsleiterin von St. Lucia, Marina Göbel.
Fotos: C. Scharf/Caritas Fulda

15.09.2021 / FULDA - Passend zur Heiligen Lucia, der Patronin der Blinden und Namensgeberin des Caritas-Wohnpflegeheims für Menschen mit Behinderungen St. Lucia in der St.-Vinzenz-Straße in Fulda, strahlte die Sonne am Tag der offiziellen Einweihung der neuen Einrichtung. Nachdem diese Einweihung aufgrund der coronabedingten Beschränkungen vorerst hatte verschoben werden müssen, besuchte Bischof Dr. Michael Gerber nun das neue Wohnpflegeheim, segnete die Räumlichkeiten sowie die Bewohnerinnen und Bewohner und kam mit diesen ins Gespräch. Begleitet wurde er dabei von Generalvikar Prälat Christof Steinert. Im Wohnpflegeheim mit angeschlossener Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen war bereits im Februar 2021 die Arbeit aufgenommen worden.

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb und Aufsichtsratsvorsitzender Monsignore Elmar Gurk begrüßten den Fuldaer Bischof ganz herzlich und zeigten sich erfreut über dessen Besuch. In einem Wortgottesdienst betete Gerber für die Menschen in der Einrichtung, die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für die Mitarbeitenden.

Beim anschließenden Rundgang und der Segnung blieb Zeit für Gespräche mit den Menschen vor Ort. "Gott setzt sich dafür ein, dass das Haus auf einem festen Fundament steht", sagte Gerber im Gottesdienst. Damit sei zwar auch das architektonische Fundament gemeint, vielmehr aber um ein stabiles Miteinander im Alltag. "Dieses Fundament hält auch in Momenten, in denen es stürmt oder ein Sturzbach kommt", so der Bischof.

Beim Rundgang durch das Wohnpflegeheim, bei dem Gerber die Räumlichkeiten segnete, kam er ins Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Die Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen freuten sich sehr über seinen Besuch. Einrichtungsleiterin Marina Göbel zeigte dem Bischof einige Hilfsmittel wie das Lorm-Alphabet zur Kommunikation zwischen Taubblinden mit nicht-taubblinden Menschen oder Alltagsgegenstände für blinde Menschen. Anschließend lernte Gerber die Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen kennen, in der Menschen betreut werden, die zum Beispiel durch Unfall oder Schlaganfall mit Hirnschädigungen und damit mit Einschränkungen zu kämpfen haben. (pm)+++