Tischtennis U19-Euro in Kroatien

Schmalnauerin Sarah Rau im Einzel-, Doppel- und Mixed-Wettbewerb dabei


Fotos: privat

24.07.2021 / EBERSBURG (RHÖN) - Sarah Rau aus Schmalnau ist gerade einmal 16 Jahre alt und schon auf der europäischen Tischtennis-Bühne unterwegs. Gerade hat die Schülerin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums an den U19-Europameisterschaften im kroatischen Varazdin teilgenommen. Am Donnerstagnachmittag schied sie allerdings nach einer 3:4-Niederlage aus dem Turnier aus. 

Rau, die dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell angehört, geht in Kroatien im Einzel-, Doppel- und Mixed-Wettbewerb an den Start. Den Sprung in den Team-Wettbewerb verpasste Rau, weil mit Sophia Klee, Anasatsia Bondareva und Naomi Pranjkovic bereits drei erfahrende Spielerinnern aufgestellt wurden. 

Im Mixed ging die 16-Jährige aus der Vorderrhön mit Daniel Rinderer an den Start. Am Ende unterlagen die beiden dem schwedischen Team mit 2:3. "Ich bedauere es sehr, dass wir so knapp ausgeschieden sind. Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht im Doppel mit Daniel anzutreten", sagt Sarah nach dem verlorengegangenen Match. Auch im Damen-Doppel mit Leonie Berger schied die Schmalnauerin frühzeitig aus. 

Im Einzel unter den besten 64 Teilnehmerinnen

Im Einzel lief es für das Nachwuchstalent dagegen "wie geschmiert": Die Vorrunde überstand Sarah Rau schadlos und gewann gegen die Polin Natalia Symczek mit 3:1. Nach der Niederlage im Doppel am Mittwoch traf Rau auf die Ungarin Anna Fejos. Das Match gegen Fejos sollte einmal mehr zu einem wahren Tischtennis-Krimi werden. Dieses Mal behielt Rau aber die Oberhand. Mit einer 2:0-Satzführung erwischte die Schmalnauerin einen guten Start. Die Ungarin kam im dritten Satz allerdings zurück und entschied auch den vierten Satz für sich. Doch die 16-Jährige behielt ihre Nerven und tütete im fünften Satz den Sieg ein. 

Aus gegen die Portugiesin Matos 

Auch beim Spiel gegen die Portugiesen Ines Matos erwischte Sarah Rau einen Traumstart. Nach vier Sätzen führte Rau mit 3:1. Dieses Mal war die Nervenstärke aber auf der Seite der Gegnerin, sodass die Schmalnauerin am Ende mit 3:4 unterlag. "Im Moment bin ich natürlich sehr traurig", sagte Sarah nach dem Spiel. Ihre Familie ist dennoch sehr stolz über das, was die 16-Jährige erreicht hat. "Mit 16 Jahren bei einer U19 Europameisterschaft so weit zu kommen, war sehr stark." (fvo) +++