Fahrer leicht verletzt!

Crash auf der A7: Pkw-Gespann überschlagen - Fahrbahn blockiert

Unfall auf der A7.
Symbolbild: O|N/Jonas Wenzel (Yowe)

11.06.2021 / FULDA - Crash auf der A7: Zwischen der Anschlussstelle Fulda-Mitte und Fuldaer Dreieck kam es am Donnerstagabend kurz nach 18.00 Uhr zu einem Unfall. "Ein Pkw-Gespann ist ins Schleudern geraten und hat sich überschlagen", erklärte ein Polizeisprecher auf O|N-Nachfrage. Auf dem Anhänger war ein Mercedes geladen.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 29-jähriger Mann aus dem Raum Schweinfurt mit seinem VW-Bus nebst Anhänger die A 7 in Richtung Würzburg. Auf dem Anhänger befand sich noch ein Mercedes-Kombi. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er touchierte zunächst die mittlere Betonleitwand, wurde von dieser abgewiesen, stürzte um und blieb auf den beiden Fahrspuren liegen. Der Anhänger löste sich durch den Unfall vom VW-Bus, stürzte samt seiner Ladung um und kam auf der rechten Fahrspur zum Liegen. Der Fahrer wurde durch den Unfall verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Neben drei Streifen der Polizeiautobahnstation Petersberg waren ein Rettungswagen sowie ein Abschleppdienst im Einsatz. Die Autobahn musste für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Rettungsgasse missbraucht 

Die Rettungsgasse wurde sehr vorbildlich gebildet, doch leider von einigen Verkehrsteilnehmern verbotswidrig genutzt. Die Autobahnpolizei Petersberg hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die Rettungsgasse ausschließlich von Polizei- und Hilfsfahrzeugen befahren werden darf. Bei Hilfsfahrzeugen handelt es sich zum Beispiel um Feuerwehr- und Krankenfahrzeuge sowie Abschleppdienste. (mkr/pm) +++