Natur pur genießen

Festspielstadt schaltet in den Frühlingsmodus - wundervolle Impressionen

Frau Stockente und Herr Stockerpel fühlen sich pudelwohl im Teich des Bad Hersfelder Kurparks.
Fotos: Gerhard Manns

03.05.2021 / BAD HERSFELD - Blauer Himmel, die Sonne lacht und viele Spaziergänger nutzen das schöne Frühlingswetter zu einem Gang durch den Bad Hersfelder Kurpark. Einige Mütter und Väter sind mit ihrem Nachwuchs im Park unterwegs, und am geöffneten Kiosk wird köstliches Eis angeboten - aber wegen Corona nur zum Mitnehmen. Die Tische und Stühle sind eingemottet, da wegen der Pandemie keine Sitzgelegenheiten angeboten werden dürfen.

Im Kurpark sind die Gärtner:innen der Anlagengruppe des Stadtbauhofes am Jäten des Unkrauts und bringen die Beete auf Vordermann, damit sich die Besucher und Kurgäste an der jetzt schon teilweise schönen Blütenpracht erfreuen können. Überall am Rande des Teiches sammeln sich die Enten und Nilgänse.

Wo die Natur noch intakt ist


Aber nicht nur in der "City" kann man das schöne Wetter mit Sonnenschein genießen, sondern auch am Stadtrand gibt es Möglichkeiten für einen ausgedehnten Frühlingsspaziergang. Die Fuldaauen mit den Fußgänger- und Radwegen sind bestens für eine ausgedehnte Wanderung oder eine Radtour geeignet.

Als gutes Beispiel für eine intakte Natur in Waldhessen ist der in den letzten Jahren wieder an den Flüssen und Bächen in unserer Region sesshaft gewordene Biber zu nennen - und der hat bis jetzt schon viele Reviere eingerichtet. Zu sehen bekommt man die putzigen Tiere aber nur sehr selten, da der Europäische Biber überwiegend nachtaktiv ist. Die vielen Dämme die er in den Bächen errichtet hat, die gefällten Bäume an den Ufern und seine Biberburgen sind der Beweis dafür, dass er in Waldhessen wieder heimisch geworden ist.

Bleibt zu hoffen, dass der Mensch sich mit dem Nager arrangiert und gut auskommt. Konflikte sollten gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde und den Biberbeauftragten des NABU geklärt werden. (Gerhard Manns) +++