Wirtschaftsmacht Hessen macht Eindruck!
Boris Rhein in Indien: "Freihandelsabkommen ist ein Glücksfall" - Wein im Fokus
Fotos: Hessische Staatskanzlei
20.08.2026 / NEU-DELHI -
Die Hessen-Delegation ist erst seit Montagnacht in Indien und schon spürt man das wirtschaftsmächtige Bundesland, nicht nur beim Wein in der Deutschen Botschaft in Neu-Delhi. In seiner Residenz schenkte Dr. Jasper Wieck, der designierte deutsche Botschafter in Indien und Bhutan, Riesling aus dem Rheingau aus. Für Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und seine Wirtschaftsdelegation eine besondere Ehre, aber auch Freude zugleich, denn Hessen steht für Weinbau par excellence. Und es wurden auch direkt Kontakte geknüpft, um die Handelsgeschäfte auszubauen.
OSTHESSEN|NEWS-Chefredakteur Christian P. Stadtfeld begleitet die von Boris Rhein und Manfred Pentz (CDU), dem Hessischen Minister für Internationales, geführte Delegation nach Indien im Süden von Asien - und berichtet fortlaufend von der Reise aus Neu-Delhi und Mumbai. Mit dabei sind auch Journalisten vom Hessischen Rundfunk, Hit-Radio FFH, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und RTL Hessen.
Boris Rhein: Freihandel als "Schlüssel für neues Wachstum"
"Hessen ist die Drehscheibe in Europa für Verkehr, Daten und Finanzen. Wir sind stark bei Pharma und Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferern, immer mehr auch beim Thema Rüstung. Hessen ist das Powerhouse in Deutschland", sagte Rhein und fügte hinzu: "Ich bin ein großer Verfechter des Freihandels - nicht nur als Antwort auf die amerikanische Zollpolitik. Gut austarierte Freihandelsabkommen, die uns von einseitigen Abhängigkeiten unabhängiger machen und der Wirtschaft neue Exportchancen eröffnen, sind ein Schlüssel für neues Wachstum. Freier Handel schafft Chancen. Freier Handel schafft Vertrauen. Und beides schafft Stabilität und Wohlstand." Wirtschaftsminister Goyal, den er als "den Architekten des Freihandelsabkommens" bezeichnete, dankte er für das Engagement in den Verhandlungen mit der EU.Privilegierte Partnerschaft beim Thema Fachkräfte
Bei seinem Treffen mit Jayant Chaudhary, dem Minister für Kompetenzentwicklung und Unternehmertum, sprach der Ministerpräsident eine privilegierte Partnerschaft für das Thema Fachkräftegewinnung an. Das Land Hessen schlage vor, die Prozesse zur Anerkennung von Abschlüssen indischer Fachkräfte zu digitalisieren, zu standardisieren und zu zentralisieren. Daran sollten nun beide Seiten gemeinsam arbeiten."Indien ist einer der Wachstumsmärkte. Die Politik kann auf dieser Reise Türen öffnen. Hindurchgehen müssen die Investoren und Unternehmen dann selbst", sagte Staatsminister Pentz und betonte: "Für ein exportstarkes Land wie Hessen sind internationale Partnerschaften wie diese kein Luxus. Sie sind Voraussetzung für Zukunft, Sicherheit und Arbeitsplatzsicherung vor Ort."
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