Zur Absage des Hessentags

IHK-Geschäftsführer Michael Konow: "Haben auf die Durchführung gehofft"

Seit dem 1. April 2020 neuer IHK-Hauptgeschäftsführer in Fulda
Archivbild: Hendrik Urbin

14.01.2021 / FULDA - "Natürlich haben wir wie alle Fuldaer bis zuletzt auf eine Durchführung des Hessentages gehofft. In normalen Zeiten wäre der Hessentag wie auch der Weihnachtsmarkt ein Frequenzbringer für die Branchen gewesen, die in den letzten Monaten besonders stark gelitten haben. In Anbetracht des extrem hohen Infektionsgeschehens nach den Feiertagen und der äußerst volatilen Lage ist die Absage des Hessentages nur konsequent.

Die "Legacy", das Vermächtnis, des Hessentages sind 6,5 Millionen Fördermittel-finanzierte Investitionen in wichtige Stadtentwicklungsprojekte, von denen Bürgerinnen und Bürger, aber auch die regionale Wirtschaft, trotz dessen Absage nachhaltig profitieren werden. Und das mit der Aussicht auf weitere Fördermittel für einen möglichen Hessentag im Jahr 2026. Insofern haben das Land Hessen und die Stadt Fulda das Beste aus der aktuell schwierigen Situation gemacht. Noch wichtiger ist aber, dass nun wirkliche Perspektiven für die heruntergefahrenen Branchen der regionalen Wirtschaft geschaffen werden, da uns die Corona-Pandemie wohl noch längere Zeit begleiten wird." (pm) +++