CDU: "Auch Hoffnung und Perspektive"

Absage des Landesfestes: Hessentagsbeirat votiert einstimmig dafür!

Der Hessentagsbeirat äußert sich zu der Entscheidung.
Fotomontage: Stadt Fulda

14.01.2021 / FULDA - Nach der offiziellen Absage am Mittwoch (O|N berichtete bereits) folgt ein weiteres Statement seitens des Fuldaer Hessentagsbeirates. In deren Sitzung am Abend hatten die Mitglieder ein einstimmiges Votum für die Absage des Hessentages 2021 abgegeben. Dazu der Vorsitzende Hans-Dieter Alt: "Der Hessentagsbeirat bedauert, dass es keine andere Möglichkeit gibt als den Hessentag 2021 abzusagen. Der Beirat dankt dem Land Hessen und dem Magistrat der Stadt Fulda für die im Zusammenhang mit der Absage erreichten Vereinbarungen." 

Weiterhin erklärt Alt: "Wir begrüßen insbesondere, dass sich das Land - neben den bereits erfolgten Förderungen – an einem möglicherweise auftretenden Defizit beteiligt und die Möglichkeit schafft, den Hessentag 2026 mit einem erneuten Förderszenario durchzuführen. Der Hessentagsbeirat bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hessentagsteams und ganz besonders beim Hessentagspaar Vera Vogt und Max Dudyka für das große Engagement." 

CDU-Fraktion: "Bedauern, aber auch Hoffnung und Perspektive für Fulda"

Auch die CDU äußert sich zu den aktuellen Entwicklungen. "Wir bedauern die sich abzeichnende Absage des Hessentags in Fulda in diesem Jahr", schreibt CDU-Fraktionsvorsitzende Patricia Fehrmann und reagiert damit auf eine entsprechende Pressemitteilung des Magistrats und des Landes Hessen. Die formale endgültige Beschlussfassung ist von der Stadtverordnetenversammlung am 8. Februar zu treffen.

"In das Konzept und die Planung für den Hessentag wurde viel Engagement und Herzblut investiert, flexible angepasste Alternativangebote wurden erstellt, wofür insbesondere dem Hessentags-Team großer Dank gebührt", so die Fraktionsvorsitzende weiter. Aber angesichts der derzeitigen dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sei es nicht zu verantworten, eine Großveranstaltung in dieser Dimension im Frühjahr in Fulda durchzuführen. Auch eine Verschiebung der Veranstaltungswoche um wenige Monate, wie dies verschiedentlich gefordert wurde, sei nicht zielführend und auch organisatorisch nicht zu stemmen. Derzeit könne niemand die weitere Entwicklung der Pandemie voraussagen, so die Fraktionschefin weiter. Gesundheitsschutz habe oberste Priorität.

Lobende Worte findet Patricia Fehrmann für das bekannt gewordene Ergebnis der Abstimmungen zwischen Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und dem Land Hessen. Sowohl das vorgesehene Timing und die erzielte Paketlösung, die eine klare Perspektive für die Stadt Fulda biete, begrüße die CDU-Fraktion außerordentlich. Danach soll Fulda den nächst freien Termin in 2026 für die Durchführung des Hessentags reserviert bekommen. Erfreulich sei das Ergebnis, dass bislang gewährte Fördermittel für den Hessentag in 2021 verbleiben können und Förderungen für einen denkbaren Hessentag in 2026 wieder erneut zur Verfügung stehen sollen. "Damit konnte in der derzeitigen äußerst schwierigen Situation das Beste für Fulda erreicht werden", lobt die CDU-Fraktionsvorsitzende.

Mit diesem zwischen OB Wingenfeld und dem Land geschnürten Gesamtpaket könne somit auch der eingeschlagene Weg zur Förderung nachhaltiger und in die Zukunft gedachter Projekte, die im Rahmen des Hessentags realisiert werden sollen, weitergeführt werden, so Patricia Fehrmann abschließend. (pm) +++

Vorsitzender vom Hessentagsbeirat ist CDU-Fraktionsvize und Chef im Haupt- und Finanzausschuss, Hans-Dieter Alt.
Archivfoto: O|N/Hendrik Urbin
Patricia Fehrmann von der CDU.
Archivfoto: O|N/Martin Engel