Wertvolle Arbeit geleistet

Pfarrer Jörg Scheer als Vorsitzender des Bürgerhilfevereins verabschiedet

Einen Kriminalroman und eine gute Flasche Rotwein gab es zum Abschied von Thomas Baumann, links und Heino Stange rechts.
Foto: Gerhard Manns

14.01.2021 / LUDWIGSAU - In ungewohnten Rahmen und coronabedingt nur zu zweit wurde der erste Vorsitzende des Vereins "Bus-Ludwigsau" und bisherige Pfarrer im Kirchspiel Ludwigsau drei, Jörg Scheer, aufgrund seines berufsbedingten Wechsels zur Christuskirche nach Fulda von seinem Stellvertreter Thomas Baumann verabschiedet.

Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Baumann dankte dem scheidenden Vorsitzenden für sein Engagement und wünschte ihm für seinen neuen Wirkungskreis in der Stadtpfarrei in Fulda genau die gleiche gute Einbindung und funktionierenden Netzwerke, die in Ludwigsau auf vielen Gebieten über Jahrzehnte aufgebaut werden konnten. Zugleich wünschte er ihm weiter die Tatkraft und immer die Fähigkeit, Menschen anzusprechen und zusammenzuführen, auch wenn das derzeit oft sehr digitalisiert ist, um so Lebensqualität zu geben.

Bis zur pandemiebedingt verzögerten Neuwahl wird sich der stellvertretende Vorsitzende jetzt um die anstehenden Belange kümmern.

Hintergrund zum Bürgerhilfeverein "BUS-Ludwigsau"

"Bus Ludwigsau" - Bürger unterstützen sich - ist ein Bürgerhilfeverein, der sich immer dann gefordert sieht, wenn andere Hilfs- und Unterstützungswege nicht funktionieren oder nicht existent sind. Seit der Gründung im Jahre 2013 leitete Pfarrer Jörg Scheer als erster Vorsitzender partnerschaftlich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Baumann den Verein, der sich zuletzt mit einem Bürgertelefon im Rahmen der Corona-Pandemie zur Verfügung stellte, vermittelte, Auskünfte gab, aber auch Hilfsdienste organisierte.

Nachdem die Nachfrage im Frühherbst des letzten Jahres deutlich abgenommen hatte, wurde dieser Service eingestellt, kann aber bei Bedarf schnell wieder aufgebaut werden. Oftmals war es auch nur wichtig, mal wieder eine andere Person sprechen zu können, da die Kontakte auch im ländlichen Raum trotz funktionierender Nachbarschaften deutlich geringer geworden sind. (pm/gm) +++