Alarm in Osthessen!

Hunderte Retter drehten alles um: Emotionale Suche nach Timnit (2)

Großeinsatz für die Rettungskräfte: Alles suchen nach Timnit!
Fotos: Nina Bastian / Christian P. Stadtfeld

01.12.2020 / FULDA - Alarm in Osthessen! Die kleine Timnit (2) war seit Montagabend spurlos verschwunden. Für die Rettungskräfte der Region wurde Großalarm ausgelöst. "Wir suchen mit Hochdruck und ermitteln in alle Richtungen", sagte Polizeisprecher Dominik Möller am Dienstagmorgen zu OSTHESSEN|NEWS.

UPDATE (Dienstag, 01. Dezember 2020 - 15:00 Uhr)
: Die zweijährige Timnit, die am Montagabend aus der elterlichen Wohnung in der Frankfurter Straße verschwunden war, ist tot.Das kleine Mädchen wurde gegen 14:45 Uhr im Bereich Frankfurter Straße/Wallweg, rückwärtig der Filzfabrik und rund 250 Meter vom Wohnhaus entfernt, in einem unterirdisch-verlaufenden Fulda-Kanal leblos aufgefunden.

Es blieb nichts unversucht: Feuerwehr, Rotes Kreuz, DLRG, Drohnen mit Wärmebildkameras, Pferde, Quad, Boot und hunderte Kräfte von Landes- und Bundespolizei waren im Einsatz. Alle suchten nach dem Kleinkind - und jeder Stein wurde umgedreht.

Die Lage vor Ort war emotional und angespannt, aber koordiniert und professionell, berichteten unsere Reporter. Die Einsatzleitung befand sich auf dem Firmengelände von Wagner Fahrzeugteile, in unmittelbarer Nähe vom Westring und dem Ort, wo das Mädchen am Abend plötzlich verschwand.

Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt!

Mehr als 20 Stunden später gab es immer noch keine heiße Spur. Der Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen Patrick Bug erklärte gegenüber O|N, dass seit dem Abend des Verschwindens umfangreiche Maßnahmen getroffen wurden. "Das Gebiet rund um das Wohnhaus wird mit allen zur Verfügung stehenden Kräften intensiv abgesucht  - wir sind gut gerüstet und aufgestellt. Wir versuchen schnellstmöglich neue Erkenntnisse zu gewinnen." Ziel war es, das Kind wohlbehalten der Familie zu übergeben. "Man kann sich vorstellen wie die Situation für die Familie ist - deshalb setzen wir alles daran, um ihnen zu helfen."  (Christian P. Stadtfeld) +++