Dorferneuerung "Asbeko"

Neue Räume für die Kolibrischule in Asbach - Anbau der Mehrzweckhalle

Landrat Dr Michael Koch, Schulleiterin Marga Zange und Bürgermeister Thomas Fehling bei der Übergabe des neuen Anbaus in Asbach
Fotos: Stadt Bad Hersfeld

30.11.2020 / BAD HERSFELD - Der Anbau an die städtische Mehrzweckhalle (MZH) in Asbach ist fertig! Er wurde jetzt von Bürgermeister Thomas Fehling und Projektleiter Johannes van Horrick an Landrat Dr. Michael Koch und Anja Czenar (Leiterin Fachdienst Schulen und Gebäude beim Landkreis) übergeben.

Die größte Freude empfand wohl Marga Zange, die Leiterin der benachbarten Kolibri-Schule. Denn von dem Neubau wird vor allem die Schule mit erweiterten Möglichkeiten zur Mittagsversorgung und Betreuung der Grundschüler profitieren. Ab Dezember wird darum der Kreis als Schulträger den MZH-Anbau anmieten – für längere Zeit, denn Schülerzahlen in der Kolibrischule steigen!

Die Kosten für den rund 174 Quadratmeter großen Anbau lagen insgesamt bei 600.000 Euro (brutto). Dabei beträgt die Förderung aus der Dorferneuerung ca. 71 Prozent, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 29 Prozent. Gefördert wurde der MZH-Anbau mit 400.000 Euro aus Mitteln der Dorferneuerung. Der städtische Anteil von 200.000 Euro wird durch den langfristigen Mietvertrag mit dem Landkreis refinanziert.

Die hessische Dorferneuerung, in diesem Fall die Dorferneuerung "Asbeko" (Asbach, Beiershausen und Kohlhausen), fördert seit Jahren Projekte in Ortskernen, um die zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität in ländlich geprägten Kommunen und Stadtteilen zu stärken. Darum wird der Neubau nicht nur für die Mittagsversorgung und die Betreuung der Kolibri-Kinder genutzt. Er kann zur Stärkung der Dorfgemeinschaft dienen: Außerhalb der Schulzeiten können Bürgerinnen und Bürger, Gruppen oder Vereine aus Asbach den Raum zukünftig ebenso nutzen, sei es für Veranstaltungen, Sitzungen oder Feiern. Derzeit wird noch die Kücheneinrichtung eingebaut; auch die Außenflächen werden im Laufe dieser Woche fertiggestellt.

Besonderen Wert legten Bürgermeister und Landrat bei ihrem Dank an die Baubeteiligten auf den hohen Anteil von Firmen aus der Region. Die Planungen stammten vom Architekturbüro pardemann architekt PartG mbB, unterstützt von Gerhard Wettlaufer als örtlichem Bauleiter in Asbach. Der Rohbau erstellte die Baufirma Räuber, die Elektroarbeiten sind von Elektro Hess, die Arbeiten am Dach erledigten die Dachdecker der Firma Begoin, alle aus Bad Hersfeld. Dienstleister für die Maler- und Putz war die Firma Richardt aus Bebra, die Schreinerarbeiten lieferte die Tischlerei Großenbach aus Asbach. Die Sanitärarbeiten stammten von der Raimund Hohmann GmbH aus Eiterfeld-Großentaft. Die gesamte Haustechnik und Gebäudeausstattung lieferte schließlich die JNS-ING GmbH aus Waltershausen. (pm) +++