Benefizkonzert in der Jakobikirche

Alle Jahre wieder - eine Rotenburger Erfolgsgeschichte...



Die Spenden des diesjährigen Benefizkonzertes in der Jakobikirche von über 1.800 Euro gehen zu gleichen Teilen an die Diakonie in Rotenburg und die Stiftung des Bundeswehrverbandes für die Behandlung von Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).
Hohe Wertschätzung durch die Rotenburger Bevölkerung

Das inzwischen traditionelle, vorweihnachtliche Benefizkonzert in der Jakobikirche in Rotenburg ist zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der kleinen osthessischen Stadt geworden. Und welche Wertschätzung das Konzert durch die Bevölkerung erfahren hat, konnte jeder in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche sehen. Bereits eine Stunde vor Beginn bildete sich eine große Menschenkette vor der Kirche und innerhalb von wenigen Minuten waren die Stühle und Bänke in der Kirche besetzt. Dekanin Gisela Strohriegl und die Erste Stadträtin Ursula Ender wiesen in ihren Grußworten darauf hin, wie wichtig in dieser oft sehr hektischen Zeit Veranstaltungen wie diese sind.

Ein buntes musikalisches Programm begeisterte das Publikum

Reinhold Schwarz hatte auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Mit dem Posaunenchor aus Obergude unter der Leitung von Susanne Deist begann traditionell der Konzertabend, gefolgt von dem Blasorchester der Jakob Grimm Schule Rotenburg unter der Leitung von Manfred Schmidt und Alisa Walter, das auch in diesem Jahr mit einer sehr anspruchsvollen Liedauswahl die Zuhörer überzeugen konnte. Es ist schon ein großes Glück für Rotenburg, so Reinhold Schwarz in seiner Moderation, ein solches Schulorchester in der Stadt zu haben.

Ein fester Programmpunkt sind auch die „Burghaun castle pipes and drums“. Bereits beim Einmarsch der „Burghauer Schotten „ klatschten die Besucher im Takt mit und anhaltender Applaus war der Lohn für die tolle Darbietung. Wieder mit von der Partie war auch der Shanty Chor der Marinekameradschaft Bad Hersfeld unter der Leitung von Volker Henning. Leisere Töne waren hier angesagt. Stimmungsvolle und weihnachtliche Seemannslieder bekamen die Zuhörer gekonnt dargeboten.

Den Abschluss bildeten die „Sisters in Action“ aus Wehrda. Wie immer verstand es der Chor unter der musikalischen Leitung von Elena Töws die Besucher der Jakobikirche hellauf zu begeistern. Eines muss an dieser Stelle noch erwähnt werden. Das sind die vielen „guten Geister“ im Hintergrund. Ohne diese fleißigen Helfer ist ein zweistündiges Konzert nicht durchführbar. Hier ist der Traditionsverband ehemaliger Soldaten des Panzergrenadierbataillon 51/52 e.V. Rotenburg mit ihrem 1. Vorsitzenden Richard Slotty, die Marinekameradschaft Bebra mit dem 2. Vors. Ernst Schmiedel und die Damen des Kirchenvorstandes zu nennen. Auch über die Unterstützung von Christian Wiesemann, Inhaber der Fa. Alheimer Reisen, der Stadtverwaltung und der BKK Akademie. freuten sich die Organisatoren. Nicht zu vergessen ist die Bundeswehr. Auch von hier erfahren die Helfer immer noch Unterstützung, sei es von Erfurt oder Schwarzenborn. (rs)+++




Fotos: Reinhold Schwarz