Schon lange Tradition ...

Schönes und Leckeres: Adventsmarkt bei antonius lockt tausende Besucher



Es ist eine echte Tradition bei "antonius Netzwerk Mensch": Beim alljährlichen Adventsmarkt können die Bewohnerinnen und Bewohner zeigen, was sie können. In den Räumlichkeiten in Neuenberg werden ihre Arbeiten für einen Tag ausgestellt, sie können ihren Familien ihre Arbeitsplätze zeigen, und tausende Besucher bekommen die Möglichkeit, ihre kleinen und großen Kunstwerke zu erwerben."Wir machen das bestimmt schon seit 30 oder 40 Jahren", sagt Geschäftsführer Rainer Sippel, so genau kann er das nicht sagen, "Es ist in jedem Fall eine Tradition bei uns."

Wie also in jedem Jahr strömten auch am Samstag tausende Besucherinnen und Besucher in das große Backsteinhaus in Neuenberg, das durch und durch in vorweihnachtliche Stimmung gehüllt war. Hier wurden heißer Kakao und Plätzchen serviert, dort bastelten kleine und große Besucher Adventsgestecke, und im Gestaltenwerk konnte man zahlreiche kreative Weihnachtsdekorationsstücke erstehen. Im der Festscheune gab es außerdem ein buntes Kulturprogramm: Hier wurden Filme gezeigt, Lieder gesungen und Tänze gezeigt.

"Unser Adventsmarkt soll in keinem Fall kommerziell sein, sondern ein Tag, an dem die Bewohnerinnen und Bewohner präsentieren können, was sie das ganze Jahr über machen", so Sippel. Die Vorbereitungen für den großen Tag liefen bereits seit mehreren Wochen. Und auch am Tag selbst wird noch hier und da das ein oder andere fertiggebracht: Zum Beispiel im Gestaltenwerk, wo Christina Hamp und Annika Klüh gerade mit Stickrahmen und Nähmaschine beschäftigt waren. Die beiden stellten Taschen her, die die Besucherinnen und Besucher gleich kaufen konnten. ""Der Adventsmarkt ist immer sehr schön. Es ist toll, dass wir den Leuten mal zeigen dürfen, was wir können", sagt Annika Klüh.

Das ist laut Sippel auch die Grundideee hinter dem alljährlichen Adventsmarkt. "Behinderung geht oft einher mit Einsamkeit oder wenig Selbstbewusstsein. Beim Adventsmarkt erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner, dass jedes Talent wichtig ist und einen Nutzen hat. Dass durch ihre Arbeit etwas entsteht, dass gebraucht wird. Eben, dass sie nicht nur Hilfe bekommen, sondern auch anderen helfen können." (Suria Reiche)  +++



Rainer Sippel

Annika Klüh





Christina Hamp