Ranking basiert auf drei Säulen

Klinikum sahnt erneut ab und zählt zu den Top 100 Kliniken in Deutschland

Das Klinikum Fulda wurde erneut ausgezeichnet.
Archivfoto: O|N/Hendrik Urbin

03.07.2020 / FULDA - Erneut schneidet das Klinikum Fulda in einer Untersuchung zur Qualität der Krankenhäuser in Deutschland sehr gut ab. In einer breit aufgestellten Studie des Marktforschungsunternehmens Statista, die in einer Ausgabe des "stern" veröffentlicht wurde, gehört das Klinikum Fulda zu den 100 Top-Kliniken in Deutschland. Bewertet wurden neben Empfehlungen von Experten aus aller Welt, die Patientenzufriedenheit und medizinische Qualitäts-Kennzahlen.

Statista hat eine länderübergreifende Methodik für das Ranking von Krankenhäusern entwickelt, die eine Vielzahl von Kennzahlen und Bewertungen berücksichtigt, um eine objektive und ganzheitliche Bewertung der Krankenhäuser zu ermöglichen. Auf dieser Basis wurde das internationale Ranking der "World’s Best Hospitals 2020" im März mit dem amerikanischen Magazin Newsweek veröffentlicht, in dem das Klinikum Fulda ebenfalls ausgezeichnet wurde.

Internationale Befragung von Fachleuten

Das Ranking gründet auf drei Säulen. Die wichtigste ist eine Onlinebefragung von Fachleuten (Peer-to-Peer-Methode). Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Krankenhausmanager wurden um Empfehlungen gebeten. 5.000 Experten aus Deutschland waren von September bis November 2019 eingeladen, weitere, auch internationale Fachleute konnten sich anmelden. Die Mail-Adressen aller Teilnehmer wurden verifiziert. Beurteilt werden konnten 1.450 Kliniken mit mindestens 100 Betten. Das Ergebnis waren 7.000 Einzelbewertungen für 641 Krankenhäuser.

Die zweite Säule sind Daten zur Patientenzufriedenheit, die von Krankenkassen erhoben werden. Die dritte Säule sind medizinische Kennzahlen. Einen Teil erheben die Kliniken für ihre Qualitätsberichte selbst. Zusätzlich wurden Routinedaten zur Qualitätssicherung genutzt, die die AOK aufbereitet. Die Kennzahlen und die Ergebnisse zur Patientenzufriedenheit wurden von Oktober bis Dezember 2019 erhoben. (pm) +++