Bronnzell rüstet auf

"Können nicht davon reden, die Klasse zu halten"

Blickt Bronnzell in eine sportlich erfolgreiche Zukunft? Die bisherigen Neuzugänge lassen darauf schließen.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

22.03.2020 / FULDA - Viermal bediente sich der Fußball-Gruppenligist SG Bronnzell bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Die Wechsel von Jan-Niklas Jordan, Kevin Hohmann, Marek Weber und Maximilian Balzer zurück zu ihrem Jugendverein unterstreichen, dass die Viktoria mehr als nur eine Mittelfeld-Rolle in der Liga spielen will.

Der sportliche Leiter der SG Bronnzell, Matthias Weber, spricht diese Ambitionen auch klar aus: "Wir haben immer davon gesprochen, dass die Gruppenliga für einen Verein wie Bronnzell das Ende der Fahnenstange ist. Aber mit diesen Verstärkungen können wir nicht davon reden, die Klasse zu halten. Wir wollen oben mitspielen." Alles weitere sei kein definiertes Ziel und definitiv kein Muss, wie Weber sagt.

Dass sich die vier ehemaligen Jugendspieler wieder für eine Rückkehr nach Bronnzell entschieden haben, stimmt den sportlichen Leiter der Viktoria froh: "Das zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben und es erfüllt einen auch mit Stolz." Überrascht sei Weber dennoch gewesen, dass die Spieler allesamt im Sommer wechseln, da alle vier noch ein, zwei Ligen höher hätten spielen können, "aber es hat sich jetzt so ergeben und da greifen wir gerne zu", so Weber.

Noch hält der Verein alle Augen und Ohren offen. Zum einen, weil neben den bisher feststehenden Abgängen (Dennis Sorg, Moritz Caspar und Niklas Hansel) ein paar Bronnzeller Akteure ihre Zukunft noch nicht endgültig geklärt haben. Zum anderen, weil auch in diesem Jahr kein Spieler aus dem JFV zur Viktoria stoßen wird. So blieb der SG Bronnzell bislang nur die Möglichkeit, gut ausgebildete Spieler zurückzuholen. Und das hat mit den vier bisherigen Neuzugängen funktioniert. (tw) +++