Maberzell trifft auf Jülich

Ein Heimsieg für den endgültigen Klassenerhalt

Fan Bo Meng tankte mit der Silbermedaille bei den Spanish Open Selbstvertrauen für die letzten Aufgaben der Saison.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

13.02.2020 / FULDA - Gut vier Wochen ist es her, dass der Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell auswärts beim Tabellenletzten aus Grenzau mit 0:3 baden ging. Vier Spieltage vor Saisonende müssen die Maberzeller erneut gegen das Schlusslicht antreten, diesmal den TTC indeland Jülich (Sonntag, 15 Uhr). Ob der TTC die Lehren aus dem letzten Spiel gezogen hat?

Sollte das der Fall sein, wäre der Klassenerhalt auch rechnerisch unter Dach und Fach. "Es wäre sehr unwahrscheinlich, wenn da noch was anbrennt. Aber solange es noch möglich ist, müssen wir uns entsprechend konzentrieren," sagt Vize-Präsident Claus-Dieter Schad. Als "indiskutabel" stempelte Schad die Niederlage Anfang Januar ab, die vierwöchige Pause danach sieht er jedoch nicht als optimal an, um die Wunden zu lecken.

"Es ist immer die Frage, wie man aus so einer Pause heraus kommt. Den Spielern ist es natürlich auch lieber, wenn sie im Rhythmus beim Verein bleiben", so Schad. Fan Bo Meng zum Beispiel war bei den Spanish Open, wo er bei der U21 die Silbermedaille gewann. "Er hat ein super Turnier gespielt", bilanziert Schad. Auftrieb dürfte das dann auch für die restlichen Ligaaufgaben geben. Möglicherweise gelingt Meng in diesem Jahr noch der zweite Einzelsieg.

Die Lehren aus dem Auftritt vor vier Wochen gegen Grenzau scheinen die Maberzeller indes gezogen zu haben. "Ein Selbstläufer wird das keinesfalls, die Spieler von Jülich haben sich im Laufe der Saison gesteigert. Mit dem Heimvorteil sind wir aber der Favorit", sagt Schad. Spielt der TTC die Favoritenrolle aus, ist der Klassenerhalt besiegelt. Auch wenn ein Abrutschen auf den vorletzten Platz tatsächlich alles andere als wahrscheinlich ist. (tw) +++