Staatsanwalt Harry Wilke bestätigt

Suizid in der Fuldaer JVA: Mutmaßlicher Messer-Mörder ist tot

Vor diesem Haus erstoch Benjamin M. seinen Schwager
Archivbild: Miriam Rommel

18.01.2020 / KIRCHHEIM / FULDA - Benjamin M., der am 7. Januar 2020 seinen Schwager in Kirchheim erstochen haben soll, ist tot. Der 31- jährige Tatverdächtige hat sich in der Justizvollzugsanstalt Fulda selbst das Leben genommen. Anschließende Reanimationsversuche im Krankenhaus blieben erfolglos.



Dem Mann wurde vorgeworfen, den Bruder seiner Frau während eines Streits mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. (OSTHESSEN|NEWS berichtete). Staatsanwalt Harry Wilke bestätigte den Vorfall auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS: "Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, genaue Angaben zum Suizid und der Hintergründe können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden." Ob es Sicherheitslücken in der JVA gibt, könne nicht beurteilt werden. +++

Depressiv?

Hier bekommen Sie umgehend Hilfe. OSTHESSEN|NEWS berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere öffentliche Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Die Justizvollzugsanstalt Fulda. Hier hielt sich der Tatverdächtige auf.
Fotos (2): yo


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