23 Vogelarten festgestellt

"Stunde der Wintervögel": 40 Interessenten beobachteten gemeinsam

Die "Stunde der Wintervögel" fand wieder am Wochenende statt.
Symbolbild: Pixabay

14.01.2020 / FULDA - Die Fuldaer NABU Gruppe staunte nicht schlecht, als am Samstag auf dem Fuldaer Parkplatz Hornungsbrücke über 40 Interessenten zur "Stunde der Wintervögel" erschienen. Der NABU (Naturschutzbund) rief bereits zum zehnten Mal vom 10. bis 12. Januar bundesweit dazu auf, Vögel zu beobachten und diese zu melden. Dabei kann jeder mithelfen und herausfinden, welche Wintervögel noch in der Natur herumfliegen. 

In diesem Jahr stand nicht nur die Zählung der Wintervögel auf der Agenda, sondern auch die im Jahr 2023 stattfindende Landesgartenschau. Mit großem Interesse verfolgten die Besucher die Ausführungen des Mitgliedes Lothar Herzig, der die Besucher durch die Fuldaaue führte und ihnen schilderte, welche Veränderungen an den Aueweihern und dem Tiergarten im Rahmen der Landesgartenschau geplant sind. Vor allem die geplanten Baumaßnahmen an den Aueweihern haben es den Besucher angetan. Dieser, seit Jahrzehnten gewachsene Lebensraum ist ein Hotspot der Biodiversität und stillen Naherholung und soll einem Freizeitpark geopfert werden. Am Ende des Rundganges wurde eine Unterschriftensammlung durchgeführt, von der rege Gebrauch gemacht wurde.

Eine zweite Gruppe befasste sich mit der Zählung der Wintervögel. Es wurden 23 Vogelarten festgestellt. Winfried Krönung berichtete, dass er über viele Jahre im Winter nordische Gimpel in seinem Garten hatte. In diesem Jahr fand sich kein einziger Gimpel ein. Er vermutet, dass in Skandinavien die Winter milder geworden sind und die nordischen Gimpel dort noch ausreichend Futter finden.

Wie viele haben sich in Hessen beteiligt und wie viele Vögel konnten erfasst werden? Das offizielle Ergebnis der Zählaktion steht noch aus. (mkf/pm) +++