"Zwei Punkte sind Pflicht"

Machbare Gegner zum Jahresauftakt für den TTC

Auf sie könnte es am Wochenende besonders ankommen: Das Doppel aus Tomislav Pucar und Fan Bo Meng
Archivfoto Jonas Wenzel (Yowe)

09.01.2020 / FULDA - Zwei machbare Aufgaben warten zu Jahresbeginn auf den Tischtennis-Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Am Freitag spielt die Mannschaft zuhause gegen den direkten Tabellennachbarn aus Neu-Ulm. Am Sonntag ist man dann zu Gast beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht TTC Zugbrücke Grenzau.

„Mindestens zwei Punkte aus diesen Begegnungen sollen es schon sein“, sagte TTC Vizepräsident Claus-Dieter Schad im Vorfeld des Doppelspieltages. Die wären auch nötig, um den positiven Gesamteindruck der bisherigen Saison nicht gleich zu Beginn des neuen Jahres zu trüben. Gegen den TTC Neu-Ulm hat die Mannschaft von Trainer Qing Yu Meng auch noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel unterlag man mit 3:1. „Ich denke, dass unsere Jungs das wieder geraderücken wollen“, so Schad.

Er rechnet mit einem engen Spiel: „Mit Tiago Apolonia haben sie jemanden, der immer für zwei Siege im Einzel gut ist, deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass es möglicherweise bis ins entscheidende Doppel geht.“ Vor nicht allzu langer Zeit wäre das vermutlich ein Nachteil für den TTC gewesen, doch das Doppel aus Tomislav Pucar und dem jungen Fan Bo Meng hat sich in den letzten Spielen stabilisiert und konnte unter anderem durch einen Sieg gegen den Rekordmeister Borussia Düsseldorf überzeugen. „Sollte es soweit kommen, ist für uns auf jeden Fall was drin“, gibt sich Schad optimistisch.

Auf dem Papier ist die Aufgabe am Sonntag beim sieglosen Tabellenletzten deutlich leichter. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für den TTC, auch wenn Schad vor dem Gegner warnt: “Trotz allem ist auch Grenzau ein ernstzunehmender Gegner, der zwar noch kein Spiel gewinnen konnte, aber meist sehr gut mithält. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen.“ (Felix Hagemann)+++