Zwischenfazit Verbandsliga (1)

SG Johannesberg: starke Hinrunde mit kleinem Makel

Haben die Aufstiegsplätze weiter im Visier: Zeljko Karamatic und die SG Johannesberg
Archivfoto Jonas Wenzel (Yowe)

03.12.2019 / FULDA - Das Fußballjahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen und damit auch die erste Hälfte der Saison 2019/2020 in der Verbandsliga Nord. 19 Spiele sind absolviert. Zeit für uns, mal ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Wie haben sich die osthessischen Vereine geschlagen, was lief gut und was nicht, und vor allem, wie geht es in der Rückrunde weiter? Heute ist die SG Johannesberg an der Reihe.

Der Abschluss einer ansonsten sehr guten Hinrunde ist der SG Johannesberg misslungen. 0:4 ging man gegen den Tabellenführer aus Hünfeld unter.  „Es ist ein wenig schade, dass wir mit solch einem Negativerlebnis in die Winterpause gehen, aber ansonsten bin ich mit der Hinrunde sehr zufrieden“, sagt SG Trainer Zeljko Karamatic.

Diese Aussage kann man getrost unterschreiben. Der letztjährige Tabellenneunte spielt diese Saison ganz oben mit. Platz drei steht nach 19 Spieltagen zu Buche, einen Punkt hinter Platz zwei der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Das es so gut laufen würde, war nicht zu erwarten. In Johannesberg wurde vor der Saison nicht nur der Trainer ausgetauscht, es kamen auch neun neue Spieler. Normal braucht es seine Zeit bis sich Trainer und Mannschaft gefunden haben und die Neuzugänge integriert sind. In Johannesberg ging dies in Rekordzeit.

„Die Jungs sind charakterlich alle top, sie haben sich hier gut eingelebt und schnell integriert. Außerdem haben wir durch sie auch eine Menge Qualität dazugewonnen“, nennt Karamatic die Gründe für die hervorragende Hinrunde. Einzig die vielen Verletzten der letzten Wochen trüben den Gesamteindruck etwas. „Gegen Hünfeld haben uns vier Innenverteidiger gefehlt. Das steckt keine Mannschaft so leicht weg“, sagt der Trainer.

Deshalb sind Neuzugänge im relativ dünn besetzten Kader zur Winterpause auch nicht ausgeschlossen. Man wolle sich mit dem Vorstand zusammensetzen und besprechen, was im Winter möglich sei, gibt Karamatic einen Einblick in die Planungen.

Bis dahin gilt es aber erst mal abzuschalten und die Köpfe etwas frei zu bekommen. Im Januar geht es dann mit der Vorbereitung auf die Rückrunde weiter. Auf ein Ziel festlegen, will sich Karamatic nicht. „Wir werden mit vollem Fokus und voller Konzentration angreifen. Was am Ende dann dabei herauskommt, wird man sehen.“ (Felix Hagemann)+++