"Wir haben keine Panik"

SG Barockstadt: richtungsweisende Woche beginnt mit einem Dämpfer

Für Dominik Rummel sprang kein Treffer heraus, für die SG Barockstadt kein Sieg.
Archivfoto: Hendrik Urbin

02.12.2019 / FULDA - Trotz eines zwischenzeitlichen 1:2-Rückstandes hat die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in Walldorf noch einen Punkt geholt. Was auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als gefühlte Niederlage. Denn die SGB vergab nicht nur im Spiel jede Menge Chancen, sie verpasste es auch mit einem Sieg näher an die Spitzenteams aus Stadtallendorf und Eddersheim heranzurücken, die sich im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnahmen. 

Zwar wurde ein Rückstand noch aufgeholt, allerdings ließ man sich auch wieder ein Spiel unnötigerweise aus der Hand nehmen. Denn nach der 1:0-Führung durch Benjamin Fuß schaffte es die Mannschaft erneut nicht nachzulegen. "Die Führung hat uns gut in den Plan gepasst und auch in der zweiten Halbzeit war die Leistung okay. Allerdings nutzen wir dann die Chancen nicht und laufen hinterher. Am Ende hat das natürlich nicht gereicht", lässt SGB-Trainer Sedat Gören die Partie noch einmal Revue passieren.

Besonders ärgerlich aus Sicht des Tabellenfünften: Im Parallelspiel schlug der Tabellenführer Eintracht Stadtallendorf den Tabellenzweiten FC Eddersheim mit 3:1. Mit einem Sieg hätte die SG Barockstadt den Rückstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte verkürzen können. 

Es gibt aber auch gute Nachrichten aus Sicht der SGB. Zum einen treffen Stadtallendorf und Eddersheim am kommenden Wochenende erneut aufeinander, zum anderen gibt es auch spielerisch einige Dinge, die Mut machen. "Das gute ist, dass wir uns viele Chancen erspielen", hob Gören das Positive hervor. Das Problem momentan sei vielmehr, dass man diese dann nicht verwerte und es hinten nicht schaffe, die Null zu halten, so der SGB-Trainer. 

Will man nicht weiter den Anschluss verlieren, müssen diese Dinge schnell abgestellt werden. Die beiden Spiele zum Ende der Hinrunde gegen Walldorf stellten für die Barockstädter eine enorme Chance zur Verkürzung des Rückstands auf das Spitzenduo dar. Nach der ersten Partie gab es bereits einen erheblichen Dämpfer. Will man sich im SGB-Lager nicht vorwerfen, diese Chance leichtfertig verspielt zu haben, sollte das Heimspiel gegen Walldorf gewonnen werden. Besonderen Druck verspürt Gören aber nicht. er spielt die Bedeutung der Partie herunter. "Wir haben keine Panik, es gibt noch die komplette Rückrunde zu spielen", sagt er. (Felix Hagemann) +++