11. Spieltag in der Handball-Landesliga

Torspektakel in Hünfeld und Hersfeld


Fotos: Gerhard Manns

01.12.2019 / REGION - Die Handball-Landesligisten zeigten sich in Torlaune. Sowohl der TV Hersfeld als auch der Hünfelder SV warfen bei ihren Erfolgen 40 oder mehr Treffer. Wichtige Siege für beide Mannschaften, zeigte man so eine angemessene Reaktion auf die Niederlagen in der Vorwoche.

TV Hersfeld - Eschweger TSV 40:33 (15:18)


Der TV Hersfeld wollte eine Reaktion zeigen und hat diese auch geliefert. "Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. Wir haben uns einen gewissen Druck auferlegt, weil wir letzte Woche so schwach gespielt haben", sagte TVH-Trainer Christian Weiß, denn besser ins Spiel fand erst einmal der Gast. Zwar kamen die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit heran, doch zur Pause führte Eschwege. "Sie haben dann auch zurecht geführt", musste Weiß anerkennen.

Zu schleppend, nicht gut in der Abwehr und zu statisch in der Offensive war das Spiel seiner Mannschaft. Das besserte sich dann aber im zweiten Spielabschnitt. "Wir hatten mit Marius Wasem eine gute Torwartleistung, waren beweglicher und aggressiver in der Abwehr und endlich mal wieder über unser schnelles Gegenspiel nach vorne gekommen", so Weiß. So konnte Hersfeld aber der 44. Minute davonziehen und nach der schwachen Leistung zuletzt wieder eine gute Partie abliefern.

TV Hersfeld: Wasem, Kürten - J. Deppe (8), Rübenstahl (3), M. Krause (6), Förtsch, Räther, Remenski (1), Koch (8), Petersen (5), Wiegel, A. Krause (7), F. Deppe (1), Schott (1).

Eschweger TSV: Smeu, Wagner (3), Otto (3), Gross, Meyer, Medrea, Ständer (5), Guthardt (5), Haaß, Manojlovic (3), Reuchsel (4), Steinigk, Stephan (10/3).

Hünfelder SV - VfB Bettenhausen 45:40 (21:21)

Solch ein Ergebnis erlebt man auch nicht alle Tage, glücklicherweise aus Hünfelder Sicht mit dem besseren Ende für den HSV. "Das war heute brutal wichtig", sagte HSV-Betreuer Hanno Bentler, der sich vor allem bei Samuel Masche und Yannik Voß bedankte. "Den Sieg haben wir heute den Torleuten zu verdanken, beide hatten eine richtig gute Quote", so Bentler.

Während der Angriff wie schon in der letzten Woche gute Leistungen ablieferte - Felix Kircher, Lennert Sitzmann und Fabian Sauer waren zu dritt an 34 Toren beteiligt - wackelte diesmal die Defensive. "Die Abwehr war im Spiel ungefähr zehn Minuten existent", so Bentler. Häufig war der Kreisläufer nicht gedeckt, einige Male zeigte man sich zu passiv. Da jedoch das Umschaltspiel an diesem Abend so gut funktionierte, bleibt die Kreissporthalle eine Hünfelder Festung. 

Hünfelder SV: Masche, Voß - Sitzmann (8), Sauer (13/6), Bachus (5), Walter, Gute, Aha (1), Heidler, Wald (3), Sauerbier (2), Kircher (13).

VfB Bettenhausen: Hofmeister (1), Sellemann (1), Suton (11/5), Botthof, Botte (9), Schlitzberger (1), Heckmann (2), Frank, Schlosser (6), Ganasinski (2), Gribner (1), Schuldes (2), Vaupel (4), Frey.