Großes Engagement

Feierstunde: 40-jährige Dienstjubiläen bei der Bundespolizeiabteilung

Polizeihauptmeisterin Katrin Dilk, Polizeihauptkommissar Jürgen Bohl, Polizeihauptmeister Wolfgang Derbort, Polizeihauptkommissar Frank Martini, Polizeihauptkommissar Hans-Günter Schmitt und Polizeidirektor Werner Friedrich (v.li.n.re.)
Foto: Bundespolizei Hünfeld

12.10.2017 / HÜNFELD - Polizeihauptkommissar Jürgen Bohl, Leiter des Sachgebietes für Lage und Öffentlichkeitsarbeit, Polizeihauptkommissar Frank Martini, Vorsitzender des Personalrats, Polizeihauptkommissar Hans-Günter Schmitt, Sachbearbeiter für den Bereich Information und Kommunikation sowie Polizeihauptmeister Wolfgang Derbort, Angehöriger im Lautsprecherkraftwagentrupp (Laukw) der Bundespolizeiabteilung Hünfeld, konnten am 3. Oktober 2017 ihre 40-jährigen Dienstjubiläen feiern.

Der gebürtige Pfälzer Bohl, der Saarländer Schmitt und der Hesse Derbort begannen am 3. Oktober 1977 in Alsfeld, der Moselaner Martini im nordhessischen Fuldatal als Polizeiwachtmeister den Dienst beim damaligen Bundesgrenzschutz. Im Anschluss an die polizeifachliche Grundausbildung erfolgte ihre Versetzung in das osthessische Hünfeld. Nach dem Laufbahnlehrgang absolvierten Bohl und Martini den Gruppenführerlehrgang, Schmitt und Derbort eine Ausbildung zum Fernmeldetruppführer. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden sie in verschiedenen Funktionen in der Abteilung eingesetzt. Dann trennten sich zunächst die Wege der Hünfelder Jubilare.

Jürgen Bohl qualifizierte sich zum stellvertretenden Zugführer und nahm erfolgreich am Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst teil. Ab 1994 nahm er Tätigkeiten als Zugführer, Fachlehrer, stellvertretender Hundertschaftsführer und Dienstgruppenleiter in Bad Hersfeld, Frankfurt und Hünfeld wahr. Nach Auflösung der zweiten Hünfelder Einsatzhundertschaft folgte seit 2006 seine Verwendung als Sachgebietsleiter im Abteilungsstab. Dort ist er im Tagesgeschäft unter anderem für die Lageauswertung, die Informationsteuerung, die Öffentlichkeitsarbeit und die polizeiliche Kriminalprävention verantwortlich. In besonderen Lagen und bei polizeilichen Großeinsätzen wird er als Leiter Lagezentrum bzw. als Leiter Führungsstab eingesetzt, aktuell häufig in der Bewältigung der Migrationsströme im Einsatzabschnitt Rosenheim.

Frank Martini führte einen Trupp für Beweissicherung und Dokumentation in Hünfeld. Nach der organisatorischen Auflösung der Hünfelder Abteilung 1992 verblieb er im Rahmen des Doppelstandorts Fulda-Hünfeld weiterhin in Hünfeld. Schon ab 1996 zu 100 Prozent freigestellt für den Personalrat des Doppelstandorts, erfolgte in 2000 seine Wahl zum Vorsitzenden des Hünfelder Personalrats. Zusätzlich war Martini von 2000 bis 2009 Angehöriger des Bezirkspersonalrats beim damaligen Grenzschutzpräsidium Mitte und ist bis heute Mitglied des Gesamtpersonalrates bei der Direktion Bundesbereitschaftspolizei. Für ihn gehörten unter anderem die personellen Umsetzungen der Neuorganisationen zu den herausforderndsten Tätigkeiten als verantwortlicher Personalvertreter. Im Jahr 2006 konnte er sich zudem für den gehobenen Polizeivollzugsdienst qualifizieren.

Hans Günter Schmitt wechselte als Gruppenführer in die Ausbildungshundertschaft der Fuldaer Abteilung mit Dienstort Hünfeld. Nach der Auflösung des Fuldaer Standorts in 1998 und dem Wiederaufbau des Standorts Hünfeld war er dort zunächst zehn Jahre in der Informations- und Kommunikationseinheit (IKT) tätig. Mit der Teilnahme am ersten IT-Lehrgang der Bundespolizei in 1989, persönlicher Weiterbildung und Lehrgängen für IT-Administratoren hatte Schmitt die Grundlagen für seine jetzige Verwendung als Sachbearbeiter IKT in der Logistikeinheit Einsatzunterstützung/Standortservice geschaffen. Daneben hat er sich in 2008 erfolgreich für den gehobenen Polizeivollzugsdienst qualifiziert und unterstützte in 2012 für ein halbes Jahr das EU-Twinning Projekt in Montenegro.

Wolfgang Derbort wechselte als Dienstführer im Fernsprechtrupp in die Stabshundertschaft der Fuldaer Abteilung. Nach der Auflösung des Fuldaer Standorts in 1998 leistete er zunächst in Hünfeld zehn Jahre Dienst in der Informations- und Kommunikationseinheit. Infolge der Bundespolizeireform des Jahres 2008 nahm Derbort die Funktion eines Bearbeiters im Referat für Einsatz- und Ermittlungsunterstützung des Bundespolizeipräsidiums Potsdam wahr, wobei sein Dienstort in Hünfeld verblieb. Seit Mai 2016 ist Wolfgang Derbort Angehöriger im Laukw-Trupp, einem Teil der Unterstützungseinheit der Hünfelder Abteilung.

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte der Abteilungsführer der Bundespolizeiabteilung Hünfeld, Polizeidirektor Werner Friedrich, den Jubilaren die Dankurkunde der Bundesrepublik Deutschland. Für die Beschäftigten überbrachte Polizeihauptmeisterin Katrin Dilk vom Personalrat die besten Grüße und Glückwünsche. (pm) +++