POLIZEIREPORT

Nach Schlägen und Pfeffersprayeinsatz auch Handy weg


Symbolbild O|N

19.06.2017 / KREIS MKK - Nach Schlägen und Pfeffersprayeinsatz auch Handy weg

HANAU. Ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Aschaffenburg musste am Samstagnachmittag drei jungen Männern sein Handy überlassen, nachdem er von ihnen Schläge und Pfefferspray abbekommen hatte. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt. Er musste anschießend von einem herbeigerufenen Rettungsdienst ambulant behandelt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr im Bereich des Großauheimer Bahnhofs. Das Trio war anschließend mit dem ergaunerten Telefon verschwunden. Zwei der Tatverdächtigen konnten kurze Zeit später von der Polizei aufgegriffen werden. Das "gerippte" Handy übergaben die Beamten wieder an den Besitzer. Die beiden 16-jährigen Hanauer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der dritte Verdächtige, der eine beige Hose und ein weinrotes T-Shirt trug, ist noch flüchtig. Auffallend war, dass er einen sogenannten Tunnel-Ring im rechten Ohrläppchen hatte. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die etwas von dem Vorfall mitbekommen haben oder Hinweise auf den noch unbekannten vermeintlichen Mittäter geben können, sich auf der Rufnummer 06181 100-123 oder bei der Wache in Großauheim (06181 9597-0) zu melden.

Mit 125er gestürzt und leicht verletzt

SCHÖNECK. Ein 17-jähriger Kradfahrer ist am Sonntag, gegen 0.50 Uhr, im Einmündungsbereich Windecker Landstraße/Otto-Hahn-Straße mit seiner KTM gestürzt. Er zog sich dabei Prellungen an der Schulter zu. Nach ersten Erkenntnissen war der Biker von Windecken in Richtung Kilianstädten gefahren, als ihm beim Abbiegen in die Otto-Hahn-Straße ein Auto entgegenkam. Der Pkw-Fahrer soll dabei auf die Fahrspur des Kradfahrers gekommen sein. Der Jugendliche musste daraufhin stark abbremsen und kam zu Fall. Der unbekannte Autofahrer fuhr, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, in Richtung Windecken davon. Zeugen, denen zur Unfallzeit der Kradfahrer oder der Pkw, von dem nichts Näheres bekannt ist, aufgefallen ist, werden gebeten, die Unfallfluchtermittler (06183 91155-0) zu kontaktieren.

Mutmaßlicher Einbrecher klingelte in der Nachbarschaft

MAINTAL. In ein Einfamilienhaus in der Heinrich-Sorg-Straße (20er Hausnummern) ist am Samstagabend eingebrochen worden. Der ungebetene Gast hatte die Glasscheibe einer Balkontür mit einem Stein eingeworfen, durch die entstandene Öffnung gegriffen und schließlich die Tür entriegelt. Das Haus wurde anschließend von unten nach oben durchsucht und sämtliche Schränke durchwühlt. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei in Hanau (06181 100-123) hat die Ermittlungen aufgenommen und geht unter anderem dem Hinweis von einem Nachbarn nach, bei dem gegen 23 Uhr eine fremde Person vor der Haustür stand. Der Unbekannte hatte sehr kurze dunkle Haare und einen Dreitagebart - bekleidet war er mit einem karierten Hemd und einer dunklen Hose. Der Mann hatte bei dem Nachbarn geklingelt und in einem osteuropäischen Akzent nach einer Straße nachgefragt - anschließend war er im Dunkeln verschwunden. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Fragende etwas mit dem Einbruch zu tun haben könnte.

Hoher Sachschaden in der Nacht zu Samstag

MAINTAL. Bei der Fahndung nach einem flüchtigen Unfallfahrer bittet die Polizei Zeugen des Geschehens, sich umgehend zu melden. Gegen 4.30 Uhr überholte in der Kennedystraße zwischen Backesweg und Hasengasse eine dunkle Limousine einen schwarzen VW Passat derart knapp, dass dessen Fahrer nach rechts ausweichen musste und gegen einen geparkten BMW prallte. Doch statt sich um die Sache zu kümmern, gab der Verursacher einfach Gas und fuhr weiter. Während an seinem Wagen kein Schaden entstanden sein dürfte, ließ er zwei erheblich demolierte Fahrzeuge zurück, deren Schaden die Polizei auf rund 12.000 Euro bezifferte. Wer etwas von dem Unfall am frühen Samstagmorgen mitbekommen hat, wird gebeten, die Maintaler Wache unter der Rufnummer 06181 43020 oder die Unfallfluchtgruppe unter der Rufnummer 06183 911550 anzurufen. +++